Anton Bruckner und seine Zeit
Anton Bruckner und seine Zeit
Von Alberto Fassone
 
513 Seiten mit 19 Abb. und 56 Notenbeispielen. Geb.
(Große Komponisten und ihre Zeit 7)
ISBN 978-3-89007-806-9
 
44,80 €
In seiner Bruckner-Monographie gelingt Alberto Fassone die zeit-, kultur- und musikgeschichtliche Kontextualisierung eines Komponisten, dessen Bild in der Nachwelt lange unter Verzerrungen und anekdotischen Stereotypen gelitten hat.

Besonderes Augenmerk gilt dabei Bruckners kultureller Verwurzelung im österreichischen Vormärz, seiner Beziehung zum Barock sowie der Ausprägung seiner Religiosität über das verschlissene Klischee des »Musikanten Gottes« hinweg. Ein weiterer zentraler Aspekt des Buches ist die Suche nach einer semantischen Dimension seiner Musiksprache, welche den fatalen Gegensatz von »absoluter Musik« und »Programmmusik« hinter sich lässt.

Presse:

»Der aktuelle Stand der Brucknerforschung wird umfangreich und grundlegend dargestellt. Der Anspruch liegt weniger in der Darstellung neuer Detailerkenntnisse als im Versuch einer vorurteilsfreien synthetischen Zusammenschau von künstlerischer Persönlichkeit und musikalischem Werk. [...] Was die Analysen besonders spannend macht, ist die Berücksichtigung des historischen Kontexts. Vor diesem Hintergrund werden die persönlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen rekonstruiert, um eine Vorstellung von jenen Verhältnissen zu gewinnen, in die Bruckner als Komponist, Organist, Dirigent und Lehrer eingebunden war. [...] Viele Vorurteile gegenüber seinem Œuvre werden entkräftet. Zahlreiche Notenbeispiele, Abbildungen und eine umfängliche Bibliografie erlauben einen fundierten Einblick in die weitverzweigte Forschungsliteratur. Ein Register erleichtert die Arbeit ungemein. Zum Überblick dient, wie bei dieser Reihe üblich, eine ausführliche Zeittafel, die es ermöglicht, während der Lektüre das gerade Gelesene schnell in den historischen Kontext einzuordnen.«
das Orchester
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