Lexikon der Gesangsstimme
Lexikon der Gesangsstimme
Geschichte – Wissenschaftliche Grundlagen – Gesangstechniken – Interpreten
Hrsg. von Ann-Christine Mecke, Martin Pfleiderer, Bernhard Richter
 
2., durchgesehene Auflage
800 Seiten
Mit 174, z.T. farbigen Abbildungen und 24 Notenbeispielen. Geb.
(Instrumenten-Lexika)
ISBN 978-3-89007-546-4
 
118,00 €
Mit einem Geleitwort von Thomas Hampson

Dieses umfassende Nachschlagewerk informiert mit enzyklopädischem Anspruch über das älteste Musikinstrument der Menschheitsgeschichte: die menschliche Stimme. Indem sich das Lexikon der Gesangsstimme diesem Phänomen aus einem völlig neuen Blickwinkel nähert und gleichzeitig alle Erscheinungsformen des Singens thematisiert, schließt es endlich eine lange bestehende Lücke in der Musikliteratur.

Physiologische Gesichtspunkte, wie Anatomie der (Gesangs-)Stimme und Stimmbildung, werden dabei ebenso ausführlich behandelt wie die unterschiedlichen Stimmtypen und Gesangstechniken. »Singen ist eine edle Kunst und Übung« stellte bereits Martin Luther in seinen Tischreden fest. Fragen der Gesangspädagogik und der Vortragslehre des Gesangs wird dementsprechend ein ebenso großer Stellenwert beigemessen wie dem Bereich der Kirchenmusik und den unterschiedlichen Entwicklungen des Chorwesens.

Einen durchgehenden Schwerpunkt dieses umfassenden Buches bildet die breit angelegte Geschichte des abendländischen Kunstgesangs. Sänger, Pädagogen und andere Persönlichkeiten aus der Historie und der Gegenwart, die für die Gesangslehre und -interpretation von Bedeutung sind, werden in differenzierten Einzeldarstellungen gewürdigt. Nicht zu vernachlässigen ist auch der Teil, der sich mit dem Gesang in der Pop- und Volkskultur beschäftigt. Gerade der Bereich der kommerziellen Unterhaltungsmusik, der unglaublich schnelllebig ist, gleichzeitig aber immer wieder neue Inspiration aus der Tradition gewinnt, unterstreicht die Vielfalt dieser spannenden Thematik.
Presse

»Wie schreibt man ein Lexikon? Und warum? Die zweite Frage ist vielleicht einfacher zu beantworten: weil man im vorhandenen lexikalischen Werk seiner Wahl einen Mangel entdeckt, den man sich zutraut, fundiert und versiert zu beheben (und dafür möglichst viele Mitstreiter gewinnen kann, deren beeindruckende Fachkenntnisse und lexikalische Autorenschaft im Anhang ausführlich dargestellt sind).
Dieses ist in gleichermaßen beeindruckender wie packender Art und Weise beispielhaft gelungen beim nun vorliegenden Lexikon der Gesangsstimme. Dieses äußerst sorgfältig durchdachte Werk berücksichtigt die Geschichte, die wissenschaftlichen Grundlagen, die Gesangstechniken und zahlreiche Gesangsinterpreten, ist dabei aber nicht in eben jene genannten Bereiche untergliedert, sondern rein alphabetisch geordnet.
Im durchdacht formulierten Vorwort erläutern die Herausgeber, dass es ihnen ein Anliegen sei, den ›aktuellen Wissensstand verschiedener Disziplinen (Gesangspädagogik, Phoniatrie, Phonetik, Anatomie, Stimmphysiologie, Musikermedizin sowie historische und systematische Musikwissenschaft) zu vernetzen‹. Das klingt nach einer Herkulesaufgabe und ist es sicher auch. Und dennoch werden vielleicht aufkeimende Zweifel an der Durchführbarkeit dieser Aufgabe während der Lektüre sehr schnell zum Verstummen gebracht; immer wieder stößt man auf gleichermaßen solide wie informative, interessante wie auch überraschende Artikel, die zum Weiterstöbern verführen und einen in das Faszinosum der Welt der Gesangsstimme entführen.«
das Orchester

»Die Akribie und die Fachkenntnis, mit der 58 Autoren die 793 Artikel des Buches verfassten, sind schlicht überwältigend. Jeder, der mit Singen zu tun hat, ob beruflich oder privat, studierend oder nur aus Leidenschaft, wird in diesem Lexikon fündig. Reiches Abbildungsmaterial, wertvolle Angaben zu weiterführender Literatur, praktische Hinweise aber auch auf Internetseiten über Verbände und Gesellschaften, Forschung und Therapie, Datenbanken, Tonaufnahmen, Wettbewerbe und Festivals machen dieses Lexikon unverzichtbar.«
MDR Kultur

»Das Lexikon der Gesangsstimme deckt ein enorm weites Feld ab, erklärt Begriffe aus Musikgeschichte, Gesangspädagogik, Anatomie, Phonetik und moderner Musikermedizin. Nie zuvor hat es eine interdisziplinär so breit aufgestellte Materialsammlung zum ältesten Musikinstrument überhaupt gegeben: der Stimme. Ein Werk mit Referenzcharakter.»
Opernwelt

»Wer etwas sucht, findet es schnell, wer nichts Bestimmtes sucht, findet – vieles! In meinen Augen ist dieses Lexikon viel mehr als nur ein Nachschlagewerk. Es lädt zum Blättern, Lesen, Staunen.«
Schweizer Musikzeitung

»Es ist erstaunlicherweise tatsächlich das erste Lexikon, das sich ausschließlich der Gesangsstimme widmet. Und das tut es ebenso fundiert wie erschöpfend.«
Rondo

»Das Anliegen des Buches, nämlich zum Dialog zwischen den Disziplinen beizutragen, ist sehr gelungen und lobenswert! Denn durch die fächerübergreifende Diskussion wird es in Zukunft gelingen, die Perspektive für die eigene Forschung umfassender zu definieren.«
Info-Netz-Musik
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